Die symmetrische Verstellscheiben von Berges zeichnen sich durch hochwertige Qualitätsmerkmale aus:
Gleichmäßige Flankenanpresskräfte
Keilförmiger symmetrischer Querschnitt
Große Leistungsübertragung bei geringer Masse
Doppelscheiben-Antrieb RF b für Breitkeilriemen
Mechanische Verstellscheibe Rb, montiert auf treibender Welle (Motorwelle) und federbelastete Verstellscheibe Fb, montiert auf angetriebener Welle, bilden den Verstellscheibensatz RF b mit konstantem Achsabstand. Geeignet auch für den Reversierbetrieb.
Doppelscheiben-Antrieb KRM, RF für Normalkeilriemen
Diese Antriebseinheiten sind für den Einsatz mit Normalkeilriemen für besondere Anwendungen konzipiert. Die Scheiben der KRM Serie sind dabei als Glattscheiben, die der RF-Serie als Kammscheiben ausgeführt.
Der Riemen besteht aus einer Polychloropren-Gummimischung mit einer quer zur Laufrichtung eingebrachten Faserverstärkung. Der hochqualitative und äußerst dehnungsarme Zugstrang aus Polyester oder Aramid ist in einer Einbettmischung gefasst. Er wird verstärkt durch eine Gewebeauflage und bietet aufgrund der quer eingebrachten Fasern Quersteifigkeit, ohne dabei an Flexibilität zu verlieren. Der besondere Riemenaufbau erlaubt hohe dynamische Belastungen bei hervorragenden Kraftübertragungs- und Steuerungseigenschaften.
Doppelscheiben-Antrieb RD b für Breitkeilriemen
Diese Antriebseinheit besitzt abtriebsseitig zusätzlich zu den Druckfedern eine drehmomentabhängige Steuerkurve zur Aufnahme von stoßartigen, überhöhten Belastungen bzw. Drehmomentspitzen.
Dieser Einscheiben-Antrieb für Normalkeilriemen ist jeweils einer feste Gegenscheibe zugeordnet. Die federbelastete Verstellscheibe wird entweder einseitig öffnend (KM) als Glattscheibe oder zweiseitig öffnend (Fs) als Kammscheibe ausgeführt. Die Verstellung der Drehzahl erfolgt durch die Veränderung des Achsabstandes über einen Motorschlitten oder eine Wippe.
Bei diesem System wird die sich beidseitig öffnende Federscheibe (Fsb) mit einer festen Gegenscheibe kombiniert. Die Verstellung der Drehzahl erfolgt durch die Veränderung des Achsabstandes über einen Motorschlitten oder eine Wippe.
Verstellscheibe und Verstellorgan werden gemeinsam zentrisch an der Antriebswelle befestigt. Diese Anordnung hat den Vorteil keinerlei zusätzlicher axialer Belastungen auf die Motorwellenlagerung.